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Brucella melitensis

Betrifft Schafe und Ziegen.

Unter Brucellosen werden Infektionen mit Bakterien der Gattung Brucella (B.) verstanden, die in Form von kurzen, unbeweglichen, nicht sporenbildenden Stäbchen weltweit vorkommen. Die Bakterien sind gegenüber Hitze und allen geläufigen Desinfektionsmitteln empfindlich. Die Spezies Brucella melitensis tritt vor allem bei Schafen und Ziegen in Mittelmeerländern auf. 

Überwachungsprogramm

Österreich ist seit April 2001 amtlich anerkannt frei von Brucella melitensis. Diese Seuchenfreiheit wurde gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2021/620 der Kommission übernommen.
Seit 21.April 2021 sind die Bestimmungen des Animal Health Law, Verordnung (EU) 2016/429 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie die Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2020/689 der Kommission maßgebend (früher: Richtlinie 91/68/EWG).

Um diese gute Seuchensituation und die damit verbundenen, auch wirtschaftlichen, Vorteile aufrechterhalten zu können, ist weiterhin jährlich ein Überwachungsprogramm durchzuführen. 

Der risikobasierte Stichprobenplan für blutserologische Untersuchungen auf Brucella melitensis wird jedes Jahr in den Amtlichen Veterinärnachrichten kundgemacht. 

2019 wurden 22.048 Schafe und Ziegen in 1.706 Betrieben untersucht; alle waren Brucella melitensis negativ.
2020 wurden 22.123 Schafe und Ziegen in 1.707 Betrieben untersucht; alle waren Brucella melitensis negativ.


Kundmachung

Kundmachung des Stichprobenplans für die blutserologische Untersuchung von Schafen und Ziegen auf Brucella melitensis

Weitere Informationen

AGES Brucella melitensis